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WOLLISHOFER ANFÄNGERIN

Aktualisiert: 15. Jan.

In Wollishofen hat mein Leben angefangen! Im Mamibauch habe ich einige Monate am Hauriweg gewohnt, wohin ich während der Kindheit oft zurückgekommen bin – zu meinen zahlreichen älteren und jüngeren Verwandten. Gerne erinnere ich mich an Familienspaziergänge zum Egg-Spielplatz, in den Entlisbergwald oder zur Sihl.


In Wollishofen wohnten damals Grosseltern, Urgrosseltern und Urgrosstante, aber auch Cousin, Cou-Cousinen und Bruder des Grossvaters: Als weitherum Erstgeborene der neuen Generation war ich «Wollishofer Anfängerin»! Zudem habe ich schon in jungen Jahren mit Familienforschung in Wollishofen angefangen: An hohen Geburtstagen oder Beerdigungen wurden Verwandte konsequent ausgefragt, auf Papiertischtüchern entstanden Stammbaumskizzen. So wurde ich auch durch meine Wollishofer Verwandtschaft zur eigentlichen Familienforscherin.


1977 mit Halstuch am Hauriweg

(Foto in Privatbesitz)


Als Kind vom Land fand ich es besonders interessant, Tram fahren zu können nach Wollishofen, und wollte deshalb unbedingt VBZ-Kontrolleurin werden! Inzwischen wohne ich mit eigener Familie in Uetikon am See und pendle täglich mit eBike und Fähre beinahe bis Wollishofen: Meine berufliche Tätigkeit hat mich zur Kirche Kilchberg geführt. Dorthin gehörten die Wollishofer Reformierten ganz früher und gingen den sonntäglichen Weg zu Fuss zur «Kirche auf dem Berg».


In kommenden Gastbeiträgen möchte ich mit Augenzwinkern oder ganz seriös Aussensicht, Zu- und Rundgänge kommentieren und den Leserinnen und Lesern die eine oder andere Erkundungsidee schmackhaft machen. Es werden Vorfahr:innen in Bild und Zeilen auftauchen, zudem suche und finde ich im Brockenhaus oder bei noch lebenden Verwandten immer wieder neuen Stoff für Wollishofer Geschichten und Geschichte!


Ursi Hänni-Hauser




Am Hauriweg, Foto SB (20.12.2022)

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