«Kirche» hiess bis vor kurzem im zwinglianischen Zürich: reformiert! Mit dem Bundesstaat (und der Niederlassungsfreiheit) kamen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts viele Katholiken nach Zürich – aus der Innerschweiz und Graubünden, mit den grossen Infrastrukturprojekten aber auch von Italien. Damit wurde «Kirche» breiter. Auch unsere jüdischen Mitbürger erfuhren in den ersten Jahren des Bundesstaates rechtliche Gleichstellung. Und heute ist die Religionspluralität nochmals